'Aktivität'에 해당되는 글 47건

  1. 2017.05.18 :: 30 Jahre der koreanischen Frauengruppe in Deutschland
  2. 2015.09.30 :: Lesung "zuhause" im Berliner Büchertisch in Kreuzberg
  3. 2015.04.22 :: Lesung "zuhause" im Beginenhof am 11.04.2015
  4. 2015.03.26 :: Kazagruma -Demo zum 4. Jahrestag Fukushima vom Brandburger Tor(7.3.15)
  5. 2014.11.15 :: Gemeinsame Seminar(Koreanische Frauengruppe u. Japanische Fraueninitiative Berlin) 08.11.2014
  6. 2014.08.22 :: Fotos v. Mahnwache 14.08.2014
  7. 2014.07.30 :: Einladung zur Mahnwache 14.08.2014
  8. 2013.11.15 :: Geschichtliche Studienreise Korea und Japan(Koreanische Frauengruppe u.Japanische Fraueninitiative gemeinsam)
  9. 2013.11.14 :: Geschichtliche Studienreise Korea und Japan(Koreanische Frauengruppe u. Japanische Fraueninitiative gemeinsam)
  10. 2013.09.06 :: Der Reiseplan der Korea-Japan-Reise(06-21.10 2013)
  11. 2013.05.31 :: Fotos v. Frauentour Berlin(Koreanische Frauengruppe und Japanische Fraueninitiative)
  12. 2012.10.12 :: gemeinsames Seminar Koreanische Frauengruppe+Japanische Fraueninitiative 03.11.2012
  13. 2012.10.03 :: Gemeinsames Seminar der koreanischen Frauengruppe+ japanischen Fraueninitiative - 03.11.2012
  14. 2011.10.30 :: [Fotos] Gemeinsame Berlin-Reise(Koreanische Frauengruppe und Japanische Fraueninitiative)
  15. 2011.09.15 :: Gemeinsame Berlin-Reise der koreanischen Frauengruppe und japanische Fraueninitiative Berlin v. 30. 9.- 3. 10. 2011
  16. 2011.07.11 :: Info über Mahnwache am 10.08.2011
  17. 2011.07.11 :: Aufruf zur Mahnwache am 10.08.2011
  18. 2010.07.30 :: Stop Korea's Four Major Rivers Project
  19. 2010.07.24 :: Aufruf zur Mahnwache am 11.08.2010
  20. 2010.07.24 :: Mahnwache Unterschrifen-Text und Tabelle 2010
  21. 2010.07.24 :: Mahnwache Dokumentation
  22. 2009.10.02 :: Einladung zum Herbstseminar am 30.10.-01.11.2009
  23. 2009.10.01 :: gemeinsames Seminar Koreanische Frauengruppe +Japanische fraueninitiative 31.10.2009
  24. 2009.07.20 :: Aufruf zur Mahnwache am 12.08.2009
  25. 2008.09.12 :: Einladung zum 30. Jubiläumsfeier der Koreanischen Frauengruppe in Deutschland
  26. 2008.09.10 :: 30. Jubiläumsfeier der Koreanischen Frauengruppe in Deutschland
  27. 2008.07.12 :: Aufruf zur Mahnwache am 13.08.2008
  28. 2008.07.12 :: Info über Mahnwache am 13.08.2008
  29. 2007.10.17 :: Einladung zum Herbstseminar am 16.-18.11.2007
  30. 2007.10.05 :: [Fotos] Lesung "ZUHAUSE" in Maintal, Main-Kinzig-Kreis 28.09.2007

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30 Jahre der Koreanische Frauengruppe 1.pdf


https://drive.google.com/file/d/0B5jCG-tXGibBYlFtNnNZaTVwTGs/view?usp=sharing



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Fotos:YT

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Eine Lesung aus dem Buch "zuhause", Erzählungen von deutschen Koreanerinnen, Herausgeber 

die koreanischen Frauengruppe in Deutschland, Heike Berner und Sun-Ju Choi, findet im Rahmen der             Bilderausstellung von Sun-Ju Kim am 11.04.2015 im Beginenhof statt.

 

 





 







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Aktivität/- Seminaren 2014.11.15 21:55


Seminarplan 8.11.14.pdf






Reisebericht-Busan(Cha-Jo An)


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d

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Koreareise(07-13.10.2013)

Gyungbokgung, Krieg und menschenrechte von Frauen Museum in Seoul, Mittwochsdeo   

v. d. jap. Botschaft in Seoul, Nanum- Haus und dessen Museum in Gwangju, Gunsan, 

Gwangju, Uldolmoin Jindo, Mihyangsa Tempel in Haenam, Busan






























































































































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Japanreise(14-21.10.2013)

Hataka, Hiroshima, Koreanische Grundschule in Osaka, Tempel Horyuji,  Asukaji  

in Nara,Tempel Ginkakuji Kiyomiyudera, Mimitsuka,Ohrengrab in Kyoto, Kaiser      Plast in Tokyo, Treffen m. Teiko Tomiyama, Ginjza, Shinjuku, Women´s Active 

Museum on War and Peace,

























































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               Frauentour Berlin 19.05.2013






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Gemeinsames_Seminar_2012 1.doc



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Aktivität/- Seminaren 2012.10.03 21:25

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Einladung zum Seminaram 03.11. 2012.pdf



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           Gemeinsame Berlin-Reise mit Japanische Fraueninitiative Berlin, 2011



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Gemeinsame Berlin-Reise der koreanischen Frauengruppe und japanische 

Fraueninitiative Berlin v. 30. 9.- 3. 10. 2011 

 Programm 

30. 9. (Fr) 

 Anreise 19:00 Abendessen in KORE(Pappelallee 84. U Eberswalder Str.84 

 Tel.: 030-243 24 549)

 

1. 10. (Sa) 

10:00 – 11:30 Frauenhistorischer Rundgang von Claudia von Gélieu 

 „Vom Politik-Verbot bis Kanzleramt“ 

 Vom Gendarmenmarkt bis zum Reichstag. 

 Honorar min. 120 € 

12:30 Mittagessen in Ishin, japanischer Imbiss. Mittelstr. 24 

 (Friedrichstr.) Tel.: 2067 4829 

 14:00 -15:00 Bootfahrt „Historische Stadtkernfahrt“ ab Nikolaiviertel o. 

 Berliner Dom(alle 30 Min. o. Reservierung)

 9€ p. Personen 

19:30 Abendessen im CORE 


2. 10. (So) 

11:00 – 12:00 Potsdam, Schloß Cecielienhof (Gedenkstätte der 

Potsdamer Kofferenz) Eintritt 8 

„Potsdamer Erklärung aus koreanischen Sicht“ 

Führung Kazuko Hamada 

Treffpunkt: 19:30 Potsdam HbH, Ausgang zur Straßenbahn 

10:30 Bus 603 nach Schloß Cecilienhof 

12:30 Mittagessen „Meier-Brauhaus“ im Neuen Garten (Nähe Schloß 

 Cecilienhof, Tel.: 0331 704 3211 

 Schloß Sanssouci (wenn möglich), Garten, Stadt Potsdam 

Abendessen „Miss Saigon“ in Skalitzer Str. 38 Tel. 6053 3377 U Görlitzer Bhf

 

3. 10. (Mo) 

10:00 – 12:00 Mauer-Gedenkstätte Bernauerstr.(Führung 3 €) 

Treffpunkt: 9:45 Gedenkstätte, U Bernauerstr. 

Mittagsessen Currywurst Imbiss am u Mehringdamm 

15:00 Abreise 

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1. Stop Korea's Four Major Rivers Project

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2. Sehr geehrte Damen und Herren








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Unterschrifttabelle2010.pdf


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Aktivität/- Seminaren 2009.10.02 16:48

 

Einladung 

Gemeinsames Seminar zur Aufarbeitung der Geschichte der „Chosenjin“-und „Chokbari“-Frauen 


Liebe Freundinnen und Freunde, 

wir laden Euch / Sie zu unserem 2. gemeinsamen Seminar herzlich ein. 

In diesem Seminar möchten wir zwei Referate über die koreanischen Frauen während der 

japanischen Kolonialherrschaft und die japanischen Frauen während des Asien-Pazifikkrieges 

hören und darüber diskutieren. 

Nachmittags und abends möchten wir uns und unsere Kulturen gegenseitig kennenlernen. 

Wir freuen uns auf Euer / Ihr Kommen. 

Mit freundlichen Grüßen 

Koreanische Frauengruppe in Deutschland 

Japanische Fraueninitiative Berlin 

Programm(31.10.2009)

Vormittag: Diskussionsrunde(9:30-12:30)

 1. Referat: „Kinder, Küche, Krieg“

 Die Rolle der japanischen Frauen während des Asien-Pazifik- 

 Krieges(Kiyomi Ikena) 

 2. Referat: Die Rolle der koreanischen Frauen während der Kolonialzeit und auf 

 Auswirkung auf heutige südkoreanische Gesellschaft(Dr. Jung-Sook Yoo) 

 Nachmittag: Gesprächsrunde(14:00-16:00)

 Gegenseitiges Kennenlernen, Planung für weitere gemeinsame Arbeit 

 Dokumentationsfilm von Ji Min „she saw spring“ Einführung 

 Abend: Gefühlsrunde(20:00-22:00)

 Modenschau: koreanische u. japanische Trachten

 Workshop: gemeinsam Lieder lernen(koreanisches u. japanisches) 

 Wann: 31.10.2009

 Wo: Jugendherberge Berlin-International 

 Kluckstr. 3, 10785 Berlin, 

 Tel: 030 261-1097) 

Teilnehmerbeitrag: 10 Euro(inkl. Mittag- und Abendessen) 

Kontakt: Cha-Jo An 

 e.mail: anchajo@hotmail.com Tel.: 030-602 41 19 

 Kazuko Hamada 

 e-mail: k.hamada@web,de Tel.: 030-694 56 77 

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Programm f[1]. Herbstseminar 31.10.pdf


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30 Jahre Koreanische Frauengruppe in Deutschland


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, 

wir feiern den 30. Geburtstag unserer Koreanischen Frauengruppe in Deutschland und blicken zurück auf viele positive Erinnerungen und wichtige Aktivitäten, die wir ohne Hilfe und Unterstützung nicht oder nicht in dem Umfang hätten durchführen können. Gerade für uns Migrantinnen war und ist es stets ein Gefühl der Wärme, nicht allein zu stehen. Hierfür möchten wir Ihnen noch einmal von ganzem Herzen danken. 

30 Jahre koreanische Frauengruppe in Deutschland sind auch ein willkommener Grund mit allen denen zu feiern, die uns auf unserem Weg begleitet haben. Wir freuen uns, wenn auch Sie, als eine uns in besonderem Maße verbun¬dene Organisation, mit uns feiern und möchten Sie deshalb herzlich zu unserer Geburtstagsfeier vom 10. Oktober 2008 bis 12. Oktober 2008 in Bielefeld-Ubbedissen einladen. Die detaillierte Einladung fügen wir in der Anlage bei und würden uns über Ihr Kommen freuen. 

Mit freundlichen Grüßen

Mitfrauen der Koreanischen Frauengruppe in Deutschland

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1. Einladung





2. Erinnerungen einer Tochter 
Yoon, Young-Kyoung

Mit der koreanischen Frauengruppe und mit Euch, den Mitfrauen, habe ich viele, sehr vielfältige, Erinnerungen und Verbindungen. Einige von diesen möchte ich heute gerne – leider nicht persönlich, aber durch meine alte Freundin Nami - mit Euch teilen:
  • Meine “Omma” war im Rahmen der Frauengruppe sehr aktiv und daher häufig unterwegs, entweder auf Wochenendseminaren oder auch mal länger, z.B. im L.A., USA. Manchmal nahm sie mich mit und ich sah viele “Tanten” und andere deutsch-koreanischen Kinder wieder, die aus ganz Deutschland angereist waren. Als Bochumerin bzw. später Bremerin war ich dabei ziemlich neidisch auf die Kinder aus Berlin, Frankfurt oder aus anderen großen Städten. Denn sie hatten, anders als ich in der kleinen Stadt, die Chance sich auch unabhängig von der Frauengruppentreffen zu sehen, zu musizieren, zu tanzen usw. Manchmal blieb ich aber auch zu Hause- mit “Babysittern”, die zum Teil auch “Tanten” aus der Frauengruppe waren und je nach Charakter mehr oder weniger streng waren....
  • Ein Sprachkurs für die Frauengruppe fand vor vielen Jahren in Bochum statt. Ich erinnere mich, dass meine “Omma” ständig unterwegs war, um irgendetwas zu organisieren. Aus Sicht des kleinen Kindes waren zu der Zeit überall koreanische Tanten, die super Deutsch sprachen, aber unbedingt noch besser Deutsch sprechen wollten. Um Geld zu sparen, wohnten einige Sprachkursteilnehmerinnen bei uns- in der nicht besonders großen Wohnung. Jeden Tag war viel Trubel. Es war eng und laut. Heute kann ich sagen, dass es ein toller und lustiger Sommer war. Damals, als Kind, habe ich wohl etwas gelitten. So, wie man als Kind halt leidet.
  • Während meines Austauschjahres an der Uni Maastricht belegte ich ein Seminar über “women’s rights”. Als ich eine Seminararbeit schreiben musste, kam mir sofort der Gedanke meine Arbeit der völkerrechtlichen Bewertung der begangenen Straftaten an den sog. “comfort women” zu widmen. Erst über Eure Arbeit und Eure Information war ich auf das Thema gestoßen. Auch Material von der Frauengruppe nutzte ich für die Seminararbeit. Meiner Professorin erzählte ich von der koreanischen Frauengruppe in Deutschland, als sie mich fragte, warum ich mich für diese Thematik interessierte.
  • Zu guter Letzt, bewundere ich besonders an Euch und der koreanischen Frauengruppe, dass Ihr nicht nur auf einer Arbeitsebene gut zusammenwirkt, sondern dass sich über die Jahre viele enge Freundschaften entwickelt haben; fast wie in einer großen Familie gibt es zwar Lästereien, Geschimpfe und Tränen, aber letztendlich – und das war schon als Kind mein Eindruck- halten alle zusammen. Eine wirklich schöne Erinnerung ist die Hochzeitsfeier meiner “Omma” in Bremen, zu der viele Mitfrauen mit vielen helfenden Händen kamen. Ohne Euch wäre das Essen nicht halb so gut und die Feier nicht halb so fröhlich gewesen. Immer wieder ist es daher schön, in Berlin “Omma” zu besuchen und so herzlich von den “Tanten” begrüßt zu werden.


3. Eröffnung

Liebe Gäste, Freunde und Mitfrauen der koreanischen Frauengruppe!

Ich möchte Ihnen ganz herzlich dafür danken, dass Sie sich die Zeit genommen haben und teilweise von weither gereist sind, um heute mit uns zu feiern. Heute begehen das 30jährige Jubiläum des Bestehens der koreanischen Frauengruppe in Deutschland und ich muss gestehen, dass es für mich ein sehr ergreifender Moment ist.

Blicke ich auf unsere gemeinsamen Jahre zurück, so kann ich sagen, dass die meisten Mitglieder in einer sehr konservativen und konfuzianischen Gesellschaft aufgewachsen sind. Sie gehören einer Generation an, deren Jugend und Schulzeit von der Armut der Nachkriegszeit des Koreakrieges gezeichnet war.

Mit großer Hoffnung im Herzen kamen sie in jungen Jahren hier in das weit entfernte Deutschland und widmeten sich engagiert ihrem Studium oder ihrem Beruf. Die Gründung der koreanischen Frauengruppe in Deutschland war unsere Antwort auf unser Bestreben für die Rechte der Frauen zu kämpfen. Seit der Gründung verging kein Jahr in dem wir keine Bildungsseminare abgehalten und unsere so gewonnen Erkenntnisse in die Tat umzusetzen versucht haben.

Solidarisch unterstützten wir Arbeiterinnen die in Korea unter der diktatorischen Wirtschaftsentwicklungspolitik gegen die Ausbeutung, unmenschliche Umwelts- und Arbeitsbedingen gekämpft haben. Für Rettungsaktion von KIM Dae-jung, MUN Bu-sik und KIM Hyun-Jang gingen wir auf die Straße und verteilten Flugblätter. Wir haben Spendenaktionen ins Leben gerufen, um die Arbeiterinnen in Korea in ihrem Kampf zu unterstützen. Auch der Erlös von selbst gemachten koreanischen Speisen floss in diese Spenden.

Bei all diesen Aktionen standen wir nicht allein da. Unsere deutschen Freunde und Ehepartner halfen uns bei der Verfassung deutscher Text. Nicht immer waren sie davon begeistert, mit Kind und Haushalt allein gelassen zu werden. Als eine Mitfrau nach einer Versammlung spät in der Nacht nach Hause kam, fand sie zum Beispiel ihr Bettzeug vor der Wohnungstür vor. Es kam auch schon vor, dass der besorgte Partner bei der Polizei eine Vermisstenanzeige aufgegeben hat. An dieser Stelle möchte ich mich aus tiefsten Herzen für all die Unterstützung bedanken. Mein Dank gilt auch den demokratischen Initiativen in ganz Europa, die mit uns für die Demokratisierung der Republik Korea gekämpft haben und bis heute gemeinsam mit uns jeden Mai die jährliche Gedenkfeier des Kwangju-Massakers ausrichten. Unbedingt erwähnen möchte ich auch die Organisationen terre des hommes und terre des femmes für ihre Solidarität im Bereich der Kinderbetreuung der koreanischen Arbeiterinnen. Ohne die finanzielle Unterstützung der Stiftung Umverteilen und der Frauen-Anstiftung wäre die Einrichtung des Frauentelefons nicht möglich gewesen. Beim Kampf um Entschädigung und Ehrenrettung der Opfer der sexuellen Sklaverei des japanischen Militärs und dem Solidaritätskampf gegen Flair Fashion in Iri/Korea waren das Evangelische Missionswerk in Südwestdeutschland und die Japanische Fraueninitiative Berlin Mitstreiter, auf die wir uns verlassen konnten. Das AKE-Bildungswerk ermöglicht uns durch seine finanzielle Zuwendung die Veranstaltung unser halbjährlichen Bildungsseminare hier in Bielefeld. Das Naturfreundehaus stellt uns heute diese Einrichtung zur Verfügung, in der wir, wie bei einem Besuch eines nahen Verwandten gemeinsam kochen und die ganze Nacht durch feiern können. Es ist mir eine großes Bedürfnis meinen tiefen Dank an all unsere Freunde, auch die hier nicht genannten, noch einmal auszusprechen.

Auch wenn nicht alles perfekt abläuft, hoffe ich dennoch, dass Sie uns mit der gleichen Freundlichkeit begegnen wie in den vergangenen 30 Jahren und vor allem das Fest genießen und mit Spaß und Freude mit dabei sind.

Vielen Dank

Kim-Morris, Soon-Im



4. Gratulation




5.Danksagung


Liebe Frauen, Freunde und Gäste,

die koreanische Frauengruppe, oder kurz einfach Frauengruppe, wird dreißig. Ein Anlass, den es gebührend zu feiern gilt. Auf einer Ihrer Versammlungen hat die Frauengruppe beschlossen, aus diesem Anlass hier auch Betroffene zu Wort kommen zu lassen. Und demokratisch wie die Frauengruppe nun mal ist, hat sie zudem beschlossen, dass ich auch ein paar Worte dazu beitragen soll. Wer die Frauen kennt, weiß, dass in solchen Momenten jeglicher Widerstand zwecklos ist und so habe ich mich dann auch gerne bereit erklärt, diese Herausforderung anzunehmen. So stehe ich hier denn auch nicht als Chronist der Frauengruppe. Die erfolgreiche Arbeit der Frauen soll an anderer Stelle gewürdigt werden. Ich stehe hier als Ehemann einer Mitgliederin vor euch. Und so sind meine Eindrücke auch höchst subjektiv und keinesfalls allgemeinverbindlich, aber vielleicht wird sich ja der eine oder andere Ehemann oder Partner doch in dem Einen oder Anderen wieder finden.

Fast auf den Tag genau 25 Jahre ist es nun her, dass ich erstmals mit der Frauengruppe konfrontiert wurde. Eines Dienstags Abends zu Beginn meiner Beziehung zu Gum-Hi verkündete sie nämlich: „Du ich gehe jetzt zur Frauengruppe.“ Na prima dachte ich in meiner fast noch jugendlichen Unbekümmertheit. Da fliegt also im Hintergrund ein Kampfemanzengeschwader mit. Das kann ja heiter werden. Und was soll ich sagen, es wurde heiter.

Nicht nur eine neue Frau, sondern ein ganzes Land, von dem ich bis zu diesem Zeitpunkt grade einmal wusste, dass es wie Deutschland geteilt ist und die Hauptstadt SEOUL heißt, rückte in den Mittelpunkt meines Lebens. Und das begann sich damit an dem Terminkalender der Frauengruppe auszurichten. Gestern haben wir hier einen kleinen Teil der Frauengruppenaktivitäten der letzten 30 Jahre in der Dia-Show Revue passieren sehen. An einen großen Teil diese Aktionen – und noch einigen anderen darüber hinaus – kann ich mich noch gut erinnern, weil ich selber mit dabei war: Als Essenverkäufer, Unterschriftensammler, Kulissenschieber, Fotograf oder schlicht als Chauffeur, Babysitter oder Trommelträger.

Oder aber, und das war die Mehrzahl der Aktivitäten, weil Gum-Hi ganz dringend auf jeden Fall dabei sein musste, mit der Konsequenz, dass ich allein zu Hause saß.

Manchmal hat sich dann natürlich vor allem in der ersten Zeit – und im nachhinein muss ich ausdrücklich sagen unbegründeter Weise – der Eindruck aufgedrängt, dass mir die Frauengruppe meine Frau wegnimmt.

Erst nach und nach lernte ich die Frauengruppe, oder besser die Frauen der Frauengruppe kennen. Damals noch junge Mütter in den Dreißigern, die sich nicht nur dadurch auszeichneten, dass sie die Herausforderungen in Familie und Beruf meisterten, sondern auch mit hohem Engagement für die Demokratisierung ihrer Heimat und die Rechte der Frauen eintraten. Ich lernte starke Frauen kennen, die sich zudem noch durch ihre enorme Warmherzigkeit auszeichneten. Von Kampfemanzen keine Spur.

Heute, nach immerhin 25 Jahren, sehe ich jung gebliebene Großmütter vor mir, die nichts an ihrer Warmherzigkeit oder ihrem Engagement eingebüßt haben.

Allerdings war es in den fünfundzwanzig Jahren nicht immer ganz einfach, neben der Frauengruppe zu bestehen. Manchmal fand ich, dass Gum-Hi Prioritäten einfach falsch gesetzt hat. Es war z.B nicht immer ganz einfach zu verstehen, warum z.B. eine Veranstaltung der Frauengruppe wichtiger als mein Geburtstag ist, den Gum-Hi statt mit mir mit euch in Bielefeld verbracht hat.

Wenn sie dann allerdings von den Frauengruppenseminaren zurückkam, todmüde und kaputt, hatte sie immer diesen eigenartigen Glanz in ihren Augen. Sie wollte mir immer sofort alles erzählen was sie erlebt hatte an diesen Wochenenden, schlief dann allerdings meist sehr schnell und manchmal mitten in einem Satz auf unserer Couch ein. Das Frauengruppenseminar forderte seinen Tribut. Wenn sie schlief, sah ich immer in eine entspanntes und zufrieden lächelndes Gesicht und musste jedes Mal selber lächeln, wenn sie kurz wieder aufwachte, sich offenbar an etwas erinnerte mir noch etwas erzählen zu wollen und mich auf koreanisch ansprach. Dieser Anblick entschädigte für Vieles.

Gum-Hi ist bei mir zu Hause. Das weiß ich ohne auch nur den geringsten Zweifel daran zu haben. Aber sie hat auch ganz tiefe Wurzeln, die ihren Ursprung ganz weit in der Ferne haben. Ich weiß, dass ich wenig dazu beitragen kann, diese tiefen Wurzeln zu ernähren und ihre Gesundheit und Festigkeit zu erhalten. Dazu bedarf es Heimat und nicht zu Hause. Und die Frauengruppe ist ein gutes Stück Heimat für Gum-Hi geworden, die ihre tiefen Wurzeln gesund und am Leben hält. Das gibt ihr die Stabilität und Festigkeit, die sie braucht um auch mich in meinem Leben zu unterstützen und mich aufzufangen, wenn ich mal ins Straucheln komme.

Und dafür liebe Frauen, danke ich euch. Ich bin froh dass es euch gibt und hoffe auf mindestens weitere fünfundzwanzig Jahre mit Gum-Hi und euch.


Ralph Prudent
Bielefeld, 11. Oktober 2008 



6. 30 Jahre Koreanische Frauengruppe in Deutschland




7. Fotos von Feier 10.-12.Okt.2008



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info_mahnwache13_8_08.pdf


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Aktivität/- Seminaren 2007.10.17 16:45

Einladung

zum Herbstseminar am 16.-18.11.2007


Liebe Freund/-innen

Liebe Mitglieder der Koreanischen Frauengruppe,


wie laden Sie/Euch herzlich zu unserem Seminar ein.

Auch in diesem Jahr haben wir ein offenes Seminar vorbereitet, in dem wir generationsübergreifend 

über das Thema "neuere koreanische und japanische Geschickte aus Sicht der Frauen" diskutieren 

wollen. Im diesen Seminar wollen wir über die Stellung und die Politischen Aktivitäten der Frauen 

in der Zeit vor und nach der Kolonialzeit informieren.


Hierzu haben wir zwei junge koreanische und japanische Wissenschaftlerinnen als Referentinnen 

eingeladen.Darüber hinaus wollen wir disktieren, ob es ein spezifisches Leben in dieser 

Gesellschaft als asiatischer Migrant/-innen mit kolonialer Geschichte gibt.

Die seit über 15 Jahre anhaltende Solidaritätsarbeit mit der japanischen Fraueninitiative in Berlin, 

vor allem über die Zwangsprostitution koreanischer Frauen durch die japanische Armee während 

der Asien-Pazifik-Krieges, führte zur Planung dieses Seminars.


Wir freuen uns auf Eure/Ihre Teilnahme an unserer Veranstaltung und hoffen auf reges Interesse.


Mit freundlichen Grüßen,


Die Vorstandsfrauen der Koreanischen Frauengruppe in Deutschland


Cha-Jo An (안차조)

Tel.: 030-602 41 19 
e.mail: anchajo@hotmail.com 


Kim-Morris, Soon-Im (김순임)

Tel.: 030-85 11 541 
e.mail: myobeop@hanmail.net



*Übernachtung + Vollverpflegung fürs Wochenende: 50 EUR + 5 EUR für Bettwäsche


* Seminarteilnehmer am 17.11.07: 8 EUR (Mittagessen + Kaffee) und zum Abendessen werden 

alle TeilnehmerInnen eingeladen (Koreanisches Essen)


Anmeldung bis zum 28.10.2007 


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Lesung "zuhause"



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