Mahnwache für die ehemaligen Zwangsprostituierten 

der japanischen Armee am 62. Jahrestag der Kapitulation Japans im Asien-Pazifik-Krieg


Am 15.8.2007, dem 62. Jahrestag der Kapitulation Japans, wollen wir mit einer Mahnwache an das Leiden jener 200000 Frauen in Asien erinnern, die als Zwangsprostituierte von der japanischen Armee während  des Asien-Pazifik-Krieges (1931-1945) zum Teil bis zum Tode missbraucht wurden.

Die Erinnerung an das Verbrechen gegen diese Frauen  wach zu halten, ist notwendiger als je zuvor, nicht nur weil es immer weniger Zeitzeugen gibt, die uns ihre persönliche Erlebnisse erzählen können, sondern auch weil die japanische Regierung seit dem Amtsantritt von Premierminister Shinzo Abe im vergangenen Herbst das nach langjährigem Zögern erst 1993 zugegebene eigene Verbrechen wieder leugnet. Angesichts der Tatsache, dass das Oberste Gericht in Tokyo im April diesen Jahres den Anspruch auf Entschädigungen der betroffenen Frauen endgültig abgelehnt hat, bleibt diesen Frauen nicht einmal mehr die Hoffnung auf die offizielle Anerkennung ihrer Leiden. Diese zusätzliche schmerzhafte Demütigung für die Frauen können wir keinesfalls tolerieren!



Mahnwache

Gegen das Vergessen

Gegen die Geschichtsverfälschung

Gegen die Gleichgültigkeit in Japan



am 15.8.2007 (Mi.) 16:00-19:00

auf dem Breitscheidplatz (Berlin)

vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche


Mit dieser Mahnwache wollen wir uns auch mit den Überlebenden solidarisieren, die seit 15 Jahren jeden Mittwoch vor der japanischen Botschaft in Seoul demonstrieren und von der japanischen Regierung ihre Rehabilitation fordern. Bitte kommen Sie zu unserer Mahnwache und setzten Sie mit uns gemeinsam ein Zeichen.


Veranstalter:

Projekt 700 (Koreanische Frauengruppe in Deutschland, Koreanische Friedensgruppe in Deutschland, Internationales Koreanisches Frauennetzwerk in Deutschland, Japanische Frauen-initiative Berlin)


Kontaktadresse: Chung-Noh Gross, Widenhof 12, 14163 Berlin



posted by 재독한국여성모임

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